Die klassischen Methoden der Osteopathie

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie wird bei Störungen und Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat angewendet.

Kraniosakrale Osteopathie

Die kraniosakrale Osteopathie konzentriert sich auf den Schädel mit dem zentralen Nervensystem bis zum Kreuzbein sowie der Struktur und Funktionalität des Kauapparates. Im Zentrum der Kraniosakral-Therapie steht die Bewegung der Gehirnflüssigkeit, dem Liquor cerebrospinalis, der das zentrale Nervensystem umgibt und somit schützt und ernährt.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit der Lösung von Bewegungseinschränkungen der inneren Organe, so dass sie ihrer Funktion wieder gerecht werden können.

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In allen Behandlungen finden immer auch die Faszien und peripheren Nerven eine wichtige Beachtung.

In der Behandlungspraxis zeigt sich, dass zum Beispiel eine Fehlfunktion im kraniosakralen zu einer Störung im viszeralen oder parietalen Bereich führen kann. So würde die Behandlung in nur einem Teil des menschlichen Organismus diesem nicht gerecht werden. Der Begründer der Osteopathie Andrew Taylor Still definierte bereits vor etwa 140 Jahren: "Der Mensch ist eine untrennbare Einheit".

"Alles Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben" (Leonardo da Vinci)

Der Mensch wird in der Osteopathie in seiner Gesamtheit betrachtet und behandelt.

Stellen Sie sich das in etwa so vor:
Es gibt den Körper, sichtbar, und es gibt das, was man nicht sieht, das innere des Menschen. Beides steht in enger Beziehung zueinander und kann nicht voneinander getrennt gesehen werden. Befindet sich innerlich und äußerlich des Körpers alles im Gleichgewicht, geht es uns gut. Ist dieses z.B. an einer Stelle gestört, sendet der Körper Signale aus. Dies zeigt sich auffällig in einer fehlerhaften Körperhaltung oder wird durch kinesiologische Muskeltests sichtbar.

Die symptomatische Beschwerde muss jedoch nicht die Ursache der Funktionsstörung sein.